"Similia similibus curentur"
"Ähnliches möge mit Ähnlichem geheilt werden"

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Homöopathie

Die Anregung der körpereigenen Abwehrkräfte

Homöopathie ist eine sanfte Therapieform mittels homöopathischer Arzneimittel. Diese wird in Form von kleinen Kügelchen "Globuli" oder in flüssiger Form "Dilution" verordnet.
Durch breit gefächerte Fragen und Integration sozialer sowie familiärer Faktoren können auch untypische Symptome einer Erkrankung zugeordnet und behandelt werden.
Nach dem Ähnlichkeitsprinzip "Ähnliches möge durch Ähnliches geheilt werden" wird in der klassischen Homöopathie nach dem "richtigen" Mittel gesucht. Eine Unterscheidung in körperliche und seelische Erkrankungen ist nicht erforderlich. Das Verständnis, dass beides ein gemeinsames Ganzes bildet, ist die Grundlage und das Geschenk dieser Behandlungsform.

 

 

Homöopathische Untersuchung und Behandlung

Bevor ein Mittel jedoch verordnet wird, steht eine ausführliche Anamnese in der nach aktuellen Beschwerden, Krankheitsverlauf und nach familiärem Hintergrund bis zu Erkrankungen der Eltern bzw. Großeltern gefragt wird. Auch ist ein Blick auf die Erkrankungen bis weit in die Kindheit angebracht. Dem Therapeuten hilft die ausführliche Auflistung der Krankheitsgeschichte um zu erkennen, welche bisherigen Maßnahmen oder Umstände die aktuellen Beschwerden verbessern oder verschlimmern. Gerade die Unterschiedlichkeit der Symptome ist Basis der individuellen Behandlung. So werden Schmerzen beispielsweise in ihren Qualitäten erfragt und gezielt therapiert.
In der Homöopathie gibt es nicht die Krankheit, sondern immer nur den kranken Menschen. Daher ist es grundlegend, die individuelle Gesamtheit des Patienten zu berücksichtigen.

Folgendes Beispiel soll dies erklären:

Bei einem Erwachsenen mit quälendem Husten würden einige der folgenden Fragen gestellt werden: Gibt es Schmerzen beim Husten? Wenn ja, wo spüren Sie diese? Gibt es Unterschiede zwischen links und rechts. Haben Sie dabei Auswurf? Ist dieser reichlich? Welche Farbe hat dieser? Wann Husten Sie den Schleim besser ab. Gibt es Besserung im Stehen oder Liegen?
Wann ist der Husten am schlimmsten? Gibt es einen Unterschied zwischen Tag und Nacht?
Gibt es einen Unterschied ob Sie in der Wohnung oder im Freien sind. Merken Sie einen Unterschied, wenn Sie die Wohnung verlassen?
Hilft es Ihnen wenn Sie etwas trinken? Sollte dies warm oder kalt sein?
Mögen Sie lieber alleine sein oder tut es ihnen gut wenn sie in Gesellschaft sind?

Der Hintergrund all dieser Fragen ist es, möglichst viele Informationen über die bestehenden Symptome zu sammeln.

Entwicklung

Entwickelt wurde die alternativmedizinische Behandlungsmethode vor etwa zweihundert Jahren vom deutschen Arzt Samuel Hahnemann. Diese kann sehr gut an der Wirkungsweise der Küchenzwiebel erklärt werden. Beim Zwiebelschneiden treten "Symptome" auf, die jeder kennt – die Augen tränen, die Nase fängt an zu laufen. Manchmal führt das wässrige Sekret dazu, dass die Nase wund wird. Sobald man an die frische Luft kommt oder ein Fenster öffnet wird alles besser. Im Sinne der Homöopathie setzt man die Küchenzwiebel "Allium cepa" als homöopathisch verarbeitetes Mittel ein, wenn Erkrankungen auftreten die ein ähnliches Erscheinungsbild aufweisen wie beim "Zweibelschneiden". Zu nennen wären: akute Erkältungen mit klarem Fließschnupfen, der die Nase wundmacht oder ein Erscheinungsbild vom Heuschnupfen.

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